|
|
Der Bericht is zwah für die XBox360. Aber für PS3 kann ich ihn auch verwenden. Glaube nach Kauf der PS3 muß ein Plasma her. Saint is ja auch schon am spahren
Jetzt ist sie da, die Xbox 360. Und mit ihr die erste Konsole, die von Auflösungen jenseits traditioneller Fernsehnormen Gebrauch macht. Das Zauberwort lautet: HDTV. Was bringt diese neue Technik? Und was benötigt man für den Einstieg bzw. den optimalen Genuss?
Ähnlich wie bei PC-Spielen oder Digitalkameras bekommt man durch eine Erhöhung der Auflösung bzw. Pixelanzahl in erster Linie ein schärferes und somit detaillierteres Bild. Das ist im Prinzip auch bei HDTV bzw. der Xbox 360 so. Doch während sich der Nutzen beim Fernsehen und Filme schauen mangels entsprechend hoch auflösender Quellsignale noch in Grenzen hält, kann man beim Zocken sofort von der doppelten Anzahl an Bildpunkten profitieren.
Lohnende Alternativen?
Format Auflösung Bildfrequenz
720p 1280x720 Pixel 50/60 Vollbilder/Sekunde
1080i 1920x1080 Pixel 50/60 Halbbilder/Sekunde
1080p 1920x1080 Pixel 50/60 Vollbilder/Sekunde
Zwar könnt ihr die Spiele nach wie vor auch auf Röhrenfernsehern wiedergeben, aber das Fehlen von knapp einer halben Million Pixel sieht man den Texturen, Schriften und Objektkanten teils deutlich an. Zudem können die meisten herkömmlichen TV-Geräte das Bild nur im Zeilensprungverfahren (Halbbilder statt Vollbilder) darstellen, wodurch es zum so genannten Interlace-Flimmern kommt. Dieses lässt sich dank bis zu vierfachem Anti-Aliasing zwar auf ein Minimum reduzieren, kommt jedoch an die Ruhe und Klarheit eines progressiven (HDTV-)Bildes nicht heran.
Des Weiteren ist jeder Xbox 360-Titel von Haus aus auf eine Darstellung im Breitbildformat (16:9) ausgelegt, wodurch TV-Geräte mit einem Bildverhältnis von 4:3 ins Hintertreffen geraten, da das Bild hier trotz Anpassung seitens der Entwickler entweder seitlich stark beschnitten oder mit dicken Letterbox-Balken versehen werden muss, um proportional korrekt zu bleiben. Damit scheidet quasi auch ein via VGA-Adapter angeschlossener PC-Monitor als brauchbares Wiedergabegerät aus. Zwar gibt es auf einem geeigneten Monitor im Vergleich zu 4:3-Röhrenfernsehern kaum Abstriche bei der Auflösung,
Unverkäufliches Einzelstück: Samsungs Plasma-HD-Riese hat eine Bilddiagonale von über 2,50 Meter.
aber die Beschneidung des Bildes ist dieselbe und wiegt auf einem kleinen Ausgabegerät wie einem Monitor doppelt schwer, während eine Vollbild-Skalierung zu üblen Verzerrungen führt. Daher seid ihr unter Umständen mit einem traditionellen TV-Gerät im 16:9-Format sogar besser bedient, wenn ihr mit dem Kauf eines HDTVs noch warten wollt.
Der richtige Zeitpunkt?
Abwarten könnte sich nicht nur aufgrund des bevorstehenden Preisverfalls lohnen, auch die technische Weiterentwicklung ist ein nicht zu unterschätzendes Argument, um für zukünftige Formate wie HD-DVD, Blu-Ray oder die PlayStation 3 besser gerüstet zu sein. Denn aktuelle HD-Fernseher bieten meist nur physikalische Auflösungen im 720p-Bereich. Allerdings steht mit 1080p die nächste Stufe der HDTV-Evolution bereits vor der Tür. Zwar können auch die meisten aktuellen HDTV-Geräte Auflösungen von bis zu 1920 x 1080 Pixeln darstellen, aber erstens nur interlaced (1080i) und zweitens nur in herunter gerechneter Form - genauer gesagt mit einem Verlust von über einer Million Pixel.
| Auszeichnungen von [BSE] Tobe |
 |
|
|