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Killerspiele-Verbot durch Innenminister beschlossen |
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| Killerspiele-Verbot durch Innenminister beschlossen |
PostID: 21895 |
"Ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Killerspielen", genau darauf hat sich jetzt die Innenministerkonfenz in Bremerhaven geeinigt. Die nötige Gesetzesgrundlage soll nach ersten Informationen so schnell wie nur irgendwie möglich durchgesetzt werden - wenn es geht, sogar noch vor der Bundestagswahl. Dieser doch sehr plötzliche und überraschende Schritt ist wohl eine der Nachwirkungen des Amoklaufs von Winnenden. Der Beschluss der insgesamt 16 Vertreter aus allen Bundesländern wird unter anderem mit der Prävention neuer Attentate begründet.
WELT ONLINE liegt demnach eine Beschlussvorlage vor, die folgenden Inhalt enthält:
„Für Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist, ein ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot so schnell wie möglich umzusetzen.“
Ein direktes Feedback zur aktuellen Lage gab es von Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU):
„Durch Killerspiele sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt. Amokläufer haben sich vor ihren Taten immer wieder mit solchen Spielen beschäftigt. Eine Konsequenz aus Winnenden kann nicht nur eine Verschärfung des Waffenrechts sein, das die Innenministerkonferenz bestätigt hat“
Ein endgültiges Urteil steht zwar noch aus, doch die Weichen für ein Verbot sind damit definitiv gestellt. Ob der Vorschlag letztendlich das gleiche Schicksal erleidet wie das bereits gescheiterte Paintball-Verbot, ist fraglich. Und aus unserer Sicht wünschenswert.
Quelle: www.areagames.de
also ihr deutschen tut mir echt leid !! ich hoffe mal das geht nicht durch - sonst heißt es kein CoD, Socom oder sonst was mehr !!
ich hoffe das mit dem herstellungsverbot betrifft dann nicht indirekt doch uns anderen auch - naja und falls - werden die deutschen entwickler und publisher halt nach AT oder CH auswandern.

Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen,
wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.
Die heutigen VIPs bei den Elchen:
Board-Polizei
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05.06.2009 14:45 |
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| RE: Killerspiele-Verbot durch Innenminister beschlossen |
PostID: 21897 |
Was ich dabei echt nicht verstehe... der Jugendschutz (ergo Spiele ab 16/1
BEINHALTET dieses Verbreitungsverbot bereits. Daher ist die "komplette" Verbietung von Spielen eigentlich nur ne Entmündigung.
Naja, wird der Importofen halt weiter angeheizt und wenn die diese Fälle alle verfolgen würden hätten wir ne Kriminalitätsrate von 70% *g* Bin eh mal gespannt wie sich der Spass auf die Importeure auswirkt. Immerhin machen die sich in Deutschland ansässigen (Spielegrotte z.B) dann ebenfalls strafbar.
Allerdings steht das EU-Recht über dem deutschen Recht, daher bin ich hier doch mal gespannt. Denke mal aufgrund des Wettbewerbs könnte sie hier einschreiten.
Ebenfalls bin ich gespannt, was passiert wenn das Gesetz wirklich kommt und dann ein oder zwei weitere Amokläufe passieren. Wahrscheinlich ist dann irgendeine Fernsehserie oder Musiksparte schuld. Denken könnt ichs mir.
In der Schweiz fangen die übrigens auch schon mit der Killerspielkacke an (siehe HIER/).
Wenns beschlossen wird verabschiede ich mich an dieser Stelle schonmal von folgenden, in deutschland ansässigen Entwickler:
Crytek (verantwortlich für Far Cry und Crysis)
Piranha Bites (verantwortlich für die Gothic-Reihe)
Gleichzeitig kann man sich vielleicht auch von all den Publishern mit ner Niederlasssung in Deutschland verabschieden... z.B. Atari.
In diesem Sinne,
http://www.gamingisnotacrime.de/

| Auszeichnungen von [BSE] DarkTear |
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05.06.2009 16:19 |
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Der Betreiber und die Moderatoren vom Forum der Elche distanziert sich hiermit ausdrücklich durch den von [BSE] DarkTear am 05.06.2009 um 16:19 verfassten Beitrag. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung. |
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Ich warte ja darauf, dass gleichzeitig mit diesem Beschluss auch noch ein Erlass kommt, der den Erwerb aus dem Ausland und den Besitz solcher Spiele unter Strafe stellt. Gehe ich halt in den Knast für das neueste Bioshock 2 oder Call of Duty MW2, mir egal.
Die wirklichen Probleme gehen die Herren Politiker nicht an, Lobbyismus ohne Ende an allen Ecken und Enden, seien es Pharmakonzerne, Mineralölriesen oder Engergieversorger machen, was sie wollen, Milliarden Steuergelder werden für Banken verpulvert, für Arbeitslose bleibt aber nix übrig, werden diese gar als Schmarotzer hingestellt, und dann kümmern sie sich jetzt um so einen Scheiß hier. Es wird Zeit für eine neue RAF, und das sage ich nicht, weil ich zu viele Killerspiele gespielt habe, sondern im Gegensatz zu den befangenen und weltfremden Herrschaften da oben noch einen gesunden Menschenverstand habe.

Meine Muddä ist eine Multiplayer-Granate!
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05.06.2009 19:55 |
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Der Betreiber und die Moderatoren vom Forum der Elche distanziert sich hiermit ausdrücklich durch den von [BSE] El Amoko Loco am 05.06.2009 um 19:55 verfassten Beitrag. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung. |
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| RE: Killerspiele-Verbot durch Innenminister beschlossen |
PostID: 21921 |
Deutscher Kulturrat kritisiert Verbotsbeschlüsse
Sie seien lediglich wahltaktischer Schnellschuss
Nachdem vergangene Woche auf der Konferenz der Innenminister ein Verbot sogenannter "Killerspiele" beschlossen wurde, äußern sich nun auch die Gegner dieser Vorgehensweise.
Der Deutsche Kulturrat kritisierte die Forderungen der Innenminister scharf:
Zitat: "Mit dem Vorschlag der Innenminister wurde erneut in der Mottenkiste der Verbotsdebatten gegriffen und geflissentlich verschwiegen, dass erst im vergangenen Jahr das Jugendschutzrecht novelliert wurde. Seit dem 1. Juli 2008 ist der Katalog der schwer jugendgefährdenden Trägermedien, die indiziert sind, im Hinblick auf Gewaltdarstellungen erweitert, die Indizierungskriterien wurden in Bezug auf mediale Gewaltdarstellungen erweitert und präzisiert, weiter wurde die Mindestgröße der Alterskennzeichen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle gesetzlich festgeschrieben.
Wenn jetzt ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot sogenannter Killerspiele gefordert wird, geht es weniger um Kinder- und Jugendschutz, denn Kindern und Jugendlichen dürfen solche Spiele schon jetzt gar nicht zugänglich gemacht werden. Er geht darum, Erwachsene vor solchen Spielen zu ›schützen‹. Damit wird elementar die Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit berührt.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: ›Bei den jüngsten Vorschlägen der Innenministerkonferenz muss man den Eindruck gewinnen, dass es nicht um Jugendschutz, sondern schlicht nur um Wahlkampf geht. Oder soll ernsthaft in den letzten Sitzungstagen des Bundestages vor der Sommerpause und der Bundestagswahl, hopp la hopp ein neues Gesetz gezimmert werden. Der Jugendschutz und die Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit sind viel zu wichtig, um sie den wahlkämpfenden Innenministern von Bund und Ländern zu überlassen." |
Der Kulturrat sieht bei den Verbotsforderungen vor allem die Ausübung bestimmter Grundrechte gefährdet. Da die allermeisten Ego-Shooter von der USK ab 18 Jahren freigeben sind, dürften Kinder und jugendliche ohnehin keinen Zugriff auf diese Medien haben. Ein Verbot dieser Spiele würde somit vor allem erwachsene Bürger treffen. In anbetracht der Tatsache, dass Computer- und Videospiele aller Art längst zur Alltagskultur gehören, ist die Kritik des Kulturrates damit bestens nachzuvollziehen.
Auch lässt der Kulturrat keinen Zweifel daran, dass mit den Beschlüssen der Innenministerkonferenz lediglich Wahlkampf betrieben werden soll. Man darf sich selbstvertändlich die Frage stellen, wie objektiv ein Thema behandelt werden kann, welches hauptsächlich zu Wahlkampfzwecken ausgeschlachtet wird.
Noch lässt sich nicht abschätzen, inwiefern es wirklich zu einem "Killerspielverbot" kommen wird. Es ist zum einen eher unwahscheinlich, dass in den wenigen Sitzungstagen vor der Sommerpause noch eine Gesetzesnovelle im Bundestag eingebracht werden kann. Zum anderen sind die Beschlüsse der Innenministerkonferenz nicht verbindlich. Sie haben nur einen empfehlenden Charakter.
Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Debatte weiter entwickeln wird.
Quelle: www.schnittberichte.com

Chuck Norris kann seinen Ellenbogen Lecken.
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Board-Polizei
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08.06.2009 15:43 |
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| RE: Killerspiele-Verbot durch Innenminister beschlossen |
PostID: 21924 |
Kann ich nur unterschreiben!
Meines Erachtens ist die marktwirtschaftliche Habgier und auch irgendwo das ungeschulte Personal (selbst erlebt) mit dafür verantwortlich. Gleichzeitig natürlich auch die unwissenden Eltern bzw. solche die es nicht interessiert

| Auszeichnungen von [BSE] DarkTear |
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08.06.2009 17:43 |
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Der Betreiber und die Moderatoren vom Forum der Elche distanziert sich hiermit ausdrücklich durch den von [BSE] DarkTear am 08.06.2009 um 17:43 verfassten Beitrag. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung. |
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